Dienstag, 29. Mai 2018

Am Waldweiher

Heute zeige ich euch wieder ein Paar Ohrringe mit Perlen aus Moos-Achat. Sie sind auch diesmal aus Zwetschgenholz geschnitzt, allerdings etwas kleiner. Dem Chalcedon, der seinen Namen den moosähnlichen Strukturen in seinem Gefüge verdankt, wird eine stärkende Wirkung auf das Immunsystem nachgesagt. Der Stein ist eine mikrokristalline Quarzvarietät. Sein durchscheinendes Blaugrau hat einen wächsernen Glanz und wirkt oft grün. Er ist beinahe so hart wie Quarz.

Menschen, die an Astrologie und Steinheilkunde glauben, schreiben dem Chalcedon eine positive Wirkung auf die Sternzeichen Steinbock, Krebs und Stier zu. Ich persönlich stehe den Naturwissenschaften näher als der Esoterik, finde jedoch Assoziationen wie Naturverbundenheit, die scheinbar viele zu diesem Stein haben, interessant. Mir gefällt sein geheimnisvolles Dunkelgrün, das mich an einen Weiher im Wald erinnert. Der Stein glänzt und glitzert nicht wie das Meer im Sonnenlicht, sondern wirkt matt, schattig und waldig kühl.









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Freitag, 25. Mai 2018

Mairegen

"Mairegen macht, dass man größer wird: Größer doch möcht' ich gern sein." heißt es in einem alten Kinderlied. Und tatsächlich sind die Blumen im Garten stark gewachsen in den letzten regnerischen Tagen. Auch wenn die Rosenblüten den Regen nicht besonders schätzen, sehen sie einfach wunderschön aus – mairegennass. Er ist kein trauriger, grauer Regen, der Mairegen. Weich und lau ergießt er sich über junges Grün, tropft von Knospen und perlt von seidigen Blüten. Er duftet nach blühenden Linden und malt wohlriechende Muster aus rosa Pfingstrosenblättern ins Gras.













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Dienstag, 22. Mai 2018

Moosgrün

Diese Ohrringe sind aus Zwetschgenholz geschnitzt und mit Perlen aus Moosachat in verschiedenen Grünschattierungen versehen. Moos-Achat ist ein Chalcedon mit moosähnlicher Zeichnung. Die sanften Brauntöne des Holzes mit feinen Rosa-Nuancen bilden einen schönen Kontrast zu den kühlen Grüntönen der Perlen. Der Holzteil hat eine zarte Maserung und ist sanft gerundet. 









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Freitag, 18. Mai 2018

Mairosen

Paeonia, die Rose des Monats Mai verschmilzt hier mit ihren dornenbesetzten Schwestern, den echten Rosen. In einem pastellfarbenen Rokokostrauß  schmiegen sie ihre dich gefüllten Blütenköpfe aneinander und duften himmlisch. Blassrosa Pfingstrosen, der Alchymist in cremigem Apricot und die dunkelrosarote Madame de Pompadour mit ihrem schweren Parfum machen dem Wonnemonat alle Ehre.












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Samstag, 12. Mai 2018

Nachmittag im Mai

Purpurrot leuchten die Pfingstrosen im Hof. Pfeilschnelle Schwalben jagen schrill zwitschernd durch die schwüle Luft. Der honigsüße Duft der Wisteria sickert ins Haus, bis an meinen Schreibtisch. Wer hält die Zeit an, an einem Nachmittag im Mai?









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Dienstag, 8. Mai 2018

Rubinrot

leuchten die Glasperlen an diesen Ohrringen aus Marillenholz. Die zarte Maserung wirkt, als wäre sie mit einem Rötelstift gezeichnet. Ihren warmen Töne verleihen den Holzohrringe ein sommerliches Flair. Sie machen richtig Lust auf Sommerfeste und lange Abende im Freien.







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Freitag, 4. Mai 2018

Spätfrühlingsblühen

Die ganze Welt scheint voller Knospen – und jeden Tag öffnen sich neue. Nach dem Regen, der endlich nach einem Monat Trockenheit fiel, ist die schwüle Luft nektargetränkt. Der Duft des verblühenden Flieder fließt durch den Innenhof, vermischt mit dem süßen Aroma junger Akazienblüten und frisch erblühten Holunders. Im Vorgarten erstrahlen die drei ersten Rosenblüten. Ich konnte mich nicht überwinden, sie abzuschneiden. Deshalb seht ihr heute das fröhliche Blühen des hinteren Gartens in der Vase: Die blaue Basis bilden Katzenminze, Immergrün und Rittersporn. Für rosarote Kontraste sorgen der Balkan-Storchschnabel und eine Knospe eines uralten Rosenstocks. Eine wild wachsende Euphorbia-Art bringt Glanz in den Strauß. Und die Salbeiknospen durchwirken alles mit ihrem silbrigen Grün.












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Freitag, 27. April 2018

Maigrün

Die unterschiedlichsten Grüntöne vermengen sich in diesem Bouquet: Das zarte Limettengrün des gerade aufgeblühten Schneeballs (Viburnum), umspielt vom frische Frühlingsgrün seiner Blätter. Dazwischen das milchige Silbergrün der Salbeizweige (Silvia officinalis) mit ihren Knospen in zartem Pastellgrün. Eberraute (Artemisia abrotanum var. Maritima) durchwirkt den Strauß mit blaugrüner Leichtigkeit. Und über ihnen allen blüht weiß der Flieder. Sein süßer Duft fließt förmlich ins Zimmer, untermalt von der harzigen Note des Salbeis und dem zitronigen Limonaden-Aroma der Artemisia. So grün, so üppig, so wohlriechend darf er beginnen, der liebe Mai!













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