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Dienstag, 9. Juni 2020

Die Dosis macht den Tee

Weil ich am liebsten losen Tee trinke, wünsche ich mir schon lange einen Teemaßlöffel. Jetzt habe ich ihn endlich bekommen. Attila hat dieses Teemaß aus Apfelholz geschnitzt. Es eignet sich perfekt zum Dosieren von Grüntee, Schwarztee, Kaffee oder feinem Kräuter- oder Früchtetee. Ich muss gestehen, dass ich es auch für Zucker, Grieß und Haferflocken verwende. Denn ich gehöre nicht zu den Menschen, die beim Messen ganz genau sind. Die meisten Zutaten verwende ich eher nach Gefühl. 

Auf jeden Fall bin ich von diesem tiefen Löffel ganz begeistert. Die seidige Oberfläche und die schöne Maserung machen ihn zu einem Schmuckstück, das ich einfach gerne zur Hand nehme.








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Dienstag, 26. Mai 2020

Blütenblatt Ohrringe

Diese Ohrringe erinnern mich an Blütenblätter und passen damit perfekt zur Jahreszeit. Nach dem langersehnten Regen erstrahlt der Garten nun endlich in üppigem Maigrün. Rosen, Pfingstrosen und der Holunder blühen um die Wette. Doch zurück zu den Ohrringen. Der größere Teil besteht aus Magnolienholz, der kleinere Teil ist aus Zwetschgenholz geschnitzt. Ich mag es, wie die Blätter beim Gehen, beim Reden und beim Lachen schwingen.









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Dienstag, 12. Mai 2020

Grüner Veltliner Smaragd

In der Weinbauregion Wachau lassen sich viele Weißweine der Vinea Wachau in eine der folgenden drei Kategorien einordnen: Steinfeder, Federspiel und Smaragd. Smaragdweine sind dabei die höchste Qualitätsstufe. In bester Lage herangereift, relativ spät gelesen und bis zum natürlichen Gärstillstand vergoren, schmecken sie rund, voll und auf natürliche Weise konzentriert. Sie haben einen Alkoholgehalt von mindestens 12,5% Vol. und ein hohes Lagerpotenzial. Namensgebend für den Smaragdwein ist die prächtige Smaragdeidechse, die an den sonnigen Hängen der Donau häufig anzutreffen ist.
Diese Ohrringe aus Rebholz sind dem exquisiten Grünen Veltliner Smaragd gewidmet. Handgeschnitzt aus ausgewählten Rebstöcken mit charaktervoller Maserung, fein geschliffen und mit Perlen aus Moosachat in faszinierenden Grünschattierungen versehen, erinnern sie mich an die komplexen Weine mit Wachauer Finesse.













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Dienstag, 5. Mai 2020

Erdfarben

An Terracotta, Lehm, Sandstein und Löss erinnern mich die warmen Erdtöne dieser Ohrringe. Und an Gewürze – Kurkuma trifft hier auf Zimt, Muskatnuss und Koriander. Der kleinere, leuchtend gelbe Teil besteht aus Essigbaumholz. Der größere Teil mit seinen warmen Braunnuancen ist aus Pfirsichholz geschnitzt. Beiden gemeinsam ist eine schöne Zeichnung mit feinen Linien und ein harmonischer Farbverlauf. Mit seinem natürlichen Leuchten bringt das federleichte Ohrringpaar Sonnenschein und eine Portion Zuversicht in den Alltag.










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Dienstag, 21. April 2020

Wellengang

An die Wellen der Donau und an die Erdschichten des Hügellandes lassen mich diese Ohrringe aus Weinrebe denken. Zurzeit beginnen hier die Weinstöcke ganz zart auszutreiben. Das junge Laub schimmert in einem herrlichen Goldgrün, das im Farbton den reifen Trauben ähnelt, die ein knappes halbes Jahr später geerntet werden. 

Neben der sanft gewellten Form und der seidig glatten Oberfläche gefallen mir hier der intensive Farbkontrast und die tolle Zeichnung des Holzes ganz besonders gut.
















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Dienstag, 7. April 2020

Ohrringe aus Weingartenpfirsich


Weil es diesen März so warm war, hat der Weingartenpfirsich bereits geblüht und wurde – je nach Lage vom Frost erwischt. Leider ist es so richtig kalt geworden. Hier sank das Thermometer einige Male auf minus sechs oder gar minus sieben Grad. Ob die Bäume Früchte tragen werden, wird sich zeigen. In exponierten Bereichen, sind die Blüten auf jeden Fall abgefroren.
Keinen Schaden genommen hat das schöne Holz dieser zarten Bäume. Es zeichnet sich durch seinen sanften Crémeton mit Gelb- und Rosanuancen aus. Die lebhafte Maserung sorgt für Schwung. Hier seht Pfirsichholz in Kombination mit Walnuss. Der größerer Holzteil besteht aus Pfirsich-, der kleinere aus Nussholz.










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Freitag, 7. Februar 2020

Parlement of Foules

„For this was on seynt Volantynys day
Whan euery bryd comyth there to chese his make.“
(Geoffrey Chaucer, Parlament of Foules, 1382)


Ursprünglich war der Valentinstag ganz einfach ein Gedenktag für den heiligen Valentinus, einen Märtyrer. Bereits im Jahr 469 führte der Papst Gelasius das Fest des Valentinus ein. Es sollte jedes Jahr am 14. Februar stattfinden. Mit Romantik und Liebe hatte der Valentinstag damals allerdings nichts zu tun. Heute ist man sich nicht einmal sicher, welchem Heiligen das Gedenken gewidmet war, denn Valentinus schien damals ein gebräuchlicher Name zu sein. In Frage kommen sowohl Valentin von Rom, als auch Valentin von Terni. Einige Historiker vermuten gar, dass es sich bei den beiden um ein und dieselbe Person gehandelt hat.

Erst ein Gedicht des Englischen Schriftstellers Geoffrey Chaucer, Verfasser der Canterbury Tales, soll die romantische Liebe ins Spiel gebracht haben

Da ich weder romantisch veranlagt noch religiös bin, ist mir der Valentinstag nicht wichtig. Aber ich mag Holz – deshalb zeige ich euch anlässlich des sagenumwobenen Festtages zu Ehren des heiligen Valentin Ohrringe und einen Anhänger aus Walnussholz in Herzform. 

Die Walnuss spielte übrigens sowohl bei den Griechen und Römer, als auch später bei den Germanen bei Hochzeitsbräuchen eine wichtige Rolle. Sie gilt als Fruchtbarkeitssymbol und als Ursprung des 'Polterns'. Damals war es in manchen Regionen üblich, am Vorabend der Hochzeit einen Korb Walnüsse in das Schlafzimmer der Braut poltern zu lassen. Der Walnussbaum soll Haus und Hof beschützen und einer glücklichen und langen Ehe zuträglich sein. 

Abseits aller Brauchtümer finde ich den kühlen Farbton und die zarten Nuancen und Schattierungen dieser Holzart ganz einfach schön.