Samstag, 14. März 2020

In der Au

Letztes Wochenende waren wir in der Au. Ich wollte Bärlauch sammeln, Attila die Reiher fotografieren. Während sich der Bärlauch anstandslos pflücken ließ, flohen die Reiher, noch bevor die Kamera bereit war. Die eleganten Vögel sind ausgesprochen scheu und spüren es sofort, wenn jemand seine Aufmerksamkeit auf sie richtet. Mit wenigen Schwingenschlägen sind sie auf und davon. Daher bekommt ihr hier andere Motive zu sehen.
































Dienstag, 10. März 2020

Frühlingsboten

Guten Abend, ihr Lieben. Ich habe die Ehre Euch mitzuteilen, dass er nun endlich da ist, der Frühling. Falls ihr mir nicht glaubt - ich habe Zeugen. Einige haben seine heimliche Ankunft schon vor Wochen bemerkt. Andere spüren ihn erst jetzt so richtig und so manche Skeptiker ahnen ihn bloß.  Und doch lässt sich seine Ankunft nun kaum mehr verleugnen. Seht selbst!
















Donnerstag, 20. Februar 2020

Löffel aus Rebholz

Holzlöffel, Kräuterlöffel aus Weinrebe















Freitag, 7. Februar 2020

Parlement of Foules

„For this was on seynt Volantynys day
Whan euery bryd comyth there to chese his make.“
(Geoffrey Chaucer, Parlament of Foules, 1382)


Ursprünglich war der Valentinstag ganz einfach ein Gedenktag für den heiligen Valentinus, einen Märtyrer. Bereits im Jahr 469 führte der Papst Gelasius das Fest des Valentinus ein. Es sollte jedes Jahr am 14. Februar stattfinden. Mit Romantik und Liebe hatte der Valentinstag damals allerdings nichts zu tun. Heute ist man sich nicht einmal sicher, welchem Heiligen das Gedenken gewidmet war, denn Valentinus schien damals ein gebräuchlicher Name zu sein. In Frage kommen sowohl Valentin von Rom, als auch Valentin von Terni. Einige Historiker vermuten gar, dass es sich bei den beiden um ein und dieselbe Person gehandelt hat.

Erst ein Gedicht des Englischen Schriftstellers Geoffrey Chaucer, Verfasser der Canterbury Tales, soll die romantische Liebe ins Spiel gebracht haben

Da ich weder romantisch veranlagt noch religiös bin, ist mir der Valentinstag nicht wichtig. Aber ich mag Holz – deshalb zeige ich euch anlässlich des sagenumwobenen Festtages zu Ehren des heiligen Valentin Ohrringe und einen Anhänger aus Walnussholz in Herzform. 

Die Walnuss spielte übrigens sowohl bei den Griechen und Römer, als auch später bei den Germanen bei Hochzeitsbräuchen eine wichtige Rolle. Sie gilt als Fruchtbarkeitssymbol und als Ursprung des 'Polterns'. Damals war es in manchen Regionen üblich, am Vorabend der Hochzeit einen Korb Walnüsse in das Schlafzimmer der Braut poltern zu lassen. Der Walnussbaum soll Haus und Hof beschützen und einer glücklichen und langen Ehe zuträglich sein. 

Abseits aller Brauchtümer finde ich den kühlen Farbton und die zarten Nuancen und Schattierungen dieser Holzart ganz einfach schön.
















Donnerstag, 1. August 2019

Waldohreulen

Vorige Woche huschten illustre Gäste durch unseren Garten. Waldohreulen-Ästlinge hatten hier Flug,-und Jagd -Übungen. Ab Einbruch der Dämmerung waren ihre schrillen wiii-wiii Rufe zu hören.  Hoffentlich war das kein einmaliger Besuch, denn der Garten ist dicht mit Wühlmäusen besiedelt. Diese lästigen Nageltiere sind die Hauptnahrung der Waldohreulen,-es besteht also Hoffnung.






















Montag, 15. Juli 2019

Schmetterlingsgarten

Momentan zeigt sich der Sommer von seiner trockener Seite. Im Gegensatz zu anderen Pflanzen kann der Lavendel das richtig genießen. Er blüht ohne Unterlass und lockt tausende Insekten an. Bei Schmetterlingen steht er besonders hoch im Kurs. 























































Montag, 27. Mai 2019

Teelamaß aus Apfelholz

Vor einem Jahr hat mich jemand gefragt, ob ich ein Teelamaß anfertigen könnte.
Meine Antwort war: Gerne , wenn ich ein passendes, trockenes Stück Holz finde.
Im Vergleich zu einem herkömmlichen Löffel braucht das Schnitzen eines Teelamaßes viel Zeit weil es sehr tief ist. Daher habe ich danach kein weiteres gemacht. Doch vorige Woche überkam mich plötzlich Sehnsucht nach dem Geruch von Apfelholz und dem Anblick seiner eigenwilligen Maserung. Das ist dabei herausgekommen: