Schwarzweißmalerei
Fast
durchsichtige scheue Geschöpfe,
vergessene
Sommergäste
vom Frost
überrascht. Gesenkte Köpfe,
ins
Dickicht geduckt:
Übrig
geblieben,
die Zeit
verträumt.
Zu laut
gelacht,
zu viel
getrunken,
vornüber
gefallen,
im Schnee
versunken.
Ringsum
weißes Schweigen und kahle Äste.
Schwarzweißmalerei.
Ein großer
hungriger Vogel kam gestern
auf leisen
Schwingen vorbei
und hat die
müde Sonne verschluckt.
Der Himmel
weint zerbrochenes Glas
und Jänner
lädt zum fröstelnden Tanz,
zum eisigen
Reigen,
zitternd, mit zarten Kristallen behängt.
Der
Nordwind spielt auf tausend Geigen.
(Veronika Bauer)
![]() |
(Fotos: Attila Palkovics) |
VERLINKT MIT: MakroMontag
Sehr schöne Aufnahmen! Eingefroren und doch blitzt auch da schon das neue Leben wieder hervor, freu!
AntwortenLöschenLG Claudia
Insbesondere das letzte Foto ist super schön!!
AntwortenLöschenLiebste Grüße
Nadja