Dienstag, 21. April 2020

Wellengang

An die Wellen der Donau und an die Erdschichten des Hügellandes lassen mich diese Ohrringe aus Weinrebe denken. Zurzeit beginnen hier die Weinstöcke ganz zart auszutreiben. Das junge Laub schimmert in einem herrlichen Goldgrün, das im Farbton den reifen Trauben ähnelt, die ein knappes halbes Jahr später geerntet werden. 

Neben der sanft gewellten Form und der seidig glatten Oberfläche gefallen mir hier der intensive Farbkontrast und die tolle Zeichnung des Holzes ganz besonders gut.
















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Freitag, 17. April 2020

Sternthaler

Da fielen die Sterne vom Frühlingshimmel – weißblau glitzernd und von überirdischer Schönheit....

Zusammen mit den sonnengelben Dotterblumen (Caltha palustris) machen die Sternhyazinthen (Chionodoxa) vielleicht nicht für ein Lebtag reich, wie die Silbertaler im Märchen. Und doch ist der Anblick so bezaubernd, dass er sich mit Geld nicht aufwiegen lässt. Sie haben eben ihren ganz besondern Charme, die Frühlingsblumen.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!











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Dienstag, 7. April 2020

Ohrringe aus Weingartenpfirsich


Weil es diesen März so warm war, hat der Weingartenpfirsich bereits geblüht und wurde – je nach Lage vom Frost erwischt. Leider ist es so richtig kalt geworden. Hier sank das Thermometer einige Male auf minus sechs oder gar minus sieben Grad. Ob die Bäume Früchte tragen werden, wird sich zeigen. In exponierten Bereichen, sind die Blüten auf jeden Fall abgefroren.
Keinen Schaden genommen hat das schöne Holz dieser zarten Bäume. Es zeichnet sich durch seinen sanften Crémeton mit Gelb- und Rosanuancen aus. Die lebhafte Maserung sorgt für Schwung. Hier seht Pfirsichholz in Kombination mit Walnuss. Der größerer Holzteil besteht aus Pfirsich-, der kleinere aus Nussholz.










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Freitag, 3. April 2020

Purple Haze

In diesem Frühlingsstrauß treffen Wildblumen auf beliebte Gartenblumen. Welche die Schönste ist, lässt sich bei diesen Grazien beim besten Willen nicht sagen. Jede bezaubert auf ihre ganz eigene Art und Weise. Die Kuhschelle (Pulsatilla vulgaris) begeistert mit ihrer leuchtenden Blüte, umgeben von silbrigem Flaum. Die Lenzrose (Helleborus orientalis) fasziniert mit ihrer unnachahmlichen Eleganz und der exquisiten Sprenkelung ihrer Blütenblätter. Die Schleifenblume (Iberis sempervirens) entzückt mit dem strahlenden Weiß ihrer doldenähnlichen Blütenstände. Die violette Tulpenknospe (Tulipa) zieht uns mit ihrem tiefen, wachsigen Violettton und den traumhaften Farbverläufen in ihren Bann. Und beim Anblick der anmutigen Blüten und Früchte des Hirtentäschels (Capsella), die den Strauß in einen feinen Schleier hüllen, meint man fast, sie würden tanzen.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!












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Mittwoch, 18. März 2020

Frühlicht

Nach einer Reihe dunkler Tage flutet helles Gelb den Hof. Es fließt, strömt in die kalten, feuchten Ecken und macht gute Laune. Es heißt zwar, dass Narzissen für Bienen nur mäßig attraktiv sind. In unserer Gegend scheint sich das unter den Bienen allerdings noch nicht herumgesprochen zu haben. Denn es fanden sich laufend summende Nektarsammlerinnen ein. Zurzeit lerne ich es noch mehr zu schätzen, einen Garten zu haben. Wenn man nicht hinaus darf in die Welt, dann ist es umso schöner zu beobachten, wie sich der Bereich ringsum das Haus mit Leben, Licht und Farbe füllt.











Samstag, 14. März 2020

In der Au

Letztes Wochenende waren wir in der Au. Ich wollte Bärlauch sammeln, Attila die Reiher fotografieren. Während sich der Bärlauch anstandslos pflücken ließ, flohen die Reiher, noch bevor die Kamera bereit war. Die eleganten Vögel sind ausgesprochen scheu und spüren es sofort, wenn jemand seine Aufmerksamkeit auf sie richtet. Mit wenigen Schwingenschlägen sind sie auf und davon. Daher bekommt ihr hier andere Motive zu sehen.
































Dienstag, 10. März 2020

Frühlingsboten

Guten Abend, ihr Lieben. Ich habe die Ehre Euch mitzuteilen, dass er nun endlich da ist, der Frühling. Falls ihr mir nicht glaubt - ich habe Zeugen. Einige haben seine heimliche Ankunft schon vor Wochen bemerkt. Andere spüren ihn erst jetzt so richtig und so manche Skeptiker ahnen ihn bloß.  Und doch lässt sich seine Ankunft nun kaum mehr verleugnen. Seht selbst!