Sonntag, 8. März 2015

Dienstag, 3. März 2015

Märzblüten

Momentan sind die Sinne geschärft und das kleinste Blümchen am Wegrand ist wie ein ganzer Blumenstrauß. Hungrig nach Sonne und Farbe nehmen wir die winzigen blauen Blüten des persischen Ehrenpreises (Veronica persica) im Vorbeigehen wahr. Die Narzissenknospen erscheinen uns plötzlich mindestens so schön wie später die Blüten und die sich zaghaft entfaltenden Rosenblätter lassen uns unwillkürlich lächeln. Das ist ja das Schöne am Vorfrühling, die Ahnung, die Hoffnung, das Sehnen und Wünschen. 




Noch etwas ganz anderes: Schaut bei der Kreativwerkstatt Fleury vorbei. Stefanie hat ein Interview mit mir über fabol und meine Arbeit gemacht. 




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Montag, 2. März 2015

Ein Becher hellen Frühlings

Der Sprühregen lässt die Straße glitzern, die sich von der Donau durch den Auwald windet. Schon vor einiger Zeit wurde dem Frühling hier ein Teppich aus Schneeglöckchen ausgerollt. Zu ihnen haben sich mittlerweile auch Märzenbecher gesellt. Ihre samtweißen Köpfe nicken unter den kühlen Tropfen. Wir sind dem zarten Knoblauchduft gefolgt und haben die ersten Bärlauchblätter gepflückt. Dort auf der Lichtung, hinter der großen umgestürzten Buche, habe ich ihn gesehen für einen Augenblick. Seine Füße berührten den Boden kaum. Die Luft schien wärmer, als er vorbeilief und die Weidenkätzchen wurden rot.












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Sonntag, 1. März 2015

Donnerstag, 26. Februar 2015

Roadmovie

Diese Fotos sind schon vor einiger Zeit entstanden, an einem klaren kalten Nachmitag anfang des Jahres. Die klirrende Kälte, die zitternden Gräser, die Strommasten und die Straßen, die in der tiefstehenden Sonne glitzerten, ließen mich an Roadmovies denken. Irgendwo zwischen der großen Freiheit und dem Abgrund, wo eben diese Freiheit in Leere und Sinnlosigkeit umschlägt. In meinem Kopf höre ich dazu Janis' rauhe Stimme: "Freedom's just another word for nothing left to lose. I mean nothing, honey if it isn't free...."





















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Montag, 23. Februar 2015

Ivy & Hollywood

Efeu und Stechpalme spielen die Hauptrolle in dieser Fotoserie. Während der hübsche Efeu alles tut, um ganz nach oben zu gelangen und notfalls auch über (Baum)leichen geht, hält sich die Stechpalme zumeist eher unscheinbar im Unterholz auf und glänzt eher durch ihren Namen - zumindest im Englischen. Holly, so heißt das Holz aus dem die Träume des letzten Jahrhunderts geschnitzt waren, zumindest für manche von uns Menschen. Die Pflanzen scheint das nicht wirklich zu beeindrucken. Sie wachsen, ganz gleich wie auch immer sie von uns genannt werden, um die Wette. Jeder gibt sein Bestes, hat seine ganz eigenen Tricks und Raffinessen um ans Licht zu gelangen. Und wenn ich mich so umsehe, tun wir eigentlich so ziemlich genau dasselbe - manche eben mit mehr Elan und andere sind dabei etwas gelassener und nehmen die Traumfabrik nicht ganz so ernst.













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Sonntag, 22. Februar 2015