Mittwoch, 8. Juli 2015

Monet-Tee

Trinkt ihr auch so gerne Tee? Ich mag ihn im Sommer und im Winter, morgens, abends und den ganzen Tag über, kalt und warm und auch lauwarm - und fast jede Sorte. Tee ist so praktisch, denn immer nur Leitungswasser kann langweilig werden und hier bei uns schmeckt es auch nicht so gut. Mineralwasser verursacht so viel Plastikmüll und muss erst einmal gekauft und nachhause geschleppt werden. Tee wächst vor der Haustür. In allen Geschmacksrichtungen, in vielerlei Formen und Farben, im Hof, im Garten, in Töpfen, im Beet, auf Wiesen und am Waldrand. Für jede Lebenslage und jede Befindlichkeit ist ein Kraut
gewachsen.




Mein Tee blüht

Und weil auch das Auge mittrinkt, kann Tee auch gerne schön sein. Viele Blumen und Blüten eignen sich hervorragend zur Teezubereitung. Einige davon haben ein heilende oder gesundheitsfördernde Wirkung, andere sind einfach bezaubernd anzusehen. Letztere sind so genannte Schmuckdrogen, weil sie zur optischen Aufwertung von Teemischungen verwendet werden. Wobei die meisten Schmuckdrogen meiner Meinung nach sehr wohl auch eine - wenn auch schwächere - Wirkung haben.

Mir macht es Freude, bunte Blüten für Tees zu sammeln. Je nach Saison sammle ich gerne Schafgarbe, Lavendel, Rose, Ringelblume, wilde Malve, Holunderblüten, Lindenblüten, Johanniskraut und viele mehr.
Achtung, jetzt kommt eine Bilderflut, weil ich die Blütenmischung einfach sooooo schön finde.








Ich trockne die Blüten dann und vermische sie später mit den ebenfalls getrockneten Kräutern. Für Blüten gilt ebenso wie für Teekräuter, dass manche nicht dauernd getrunken werden sollen, eben weil sie eine starke Heilwirkung haben. Informiert euch also, welche Pflanzen ihr sammeln und wie und wie oft ihr sie trinken könnt.




Ich habe dann getrocknete Brennessel- Zitonenmelissen-, Schafgarben- und Pfefferminzblätter mit den Blüten von Rosen, Ringelblumen, Lavendel, Borretsch, Kornblumen und Schafgarbe vermengt. Die Teemischung sieht aus wie eine blühende Wiese und erinnert mich an die Gemälde von Claude Monet.



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