Mittwoch, 7. Mai 2014

Schmalblättrige Ölweide

Name Schmalblättrige Ölweide (Elaeagnus angustifolia

Familie Ölweidengewächse (Elaeagnaceae)

Wuchshöhe zwischen 2 und 7 m. Die Ölweide steht oft an Waldrändern oder an Flußufern.

Schmalblättrige Ölweide in Buschform und daneben als Baum
als Windschutzgürtel im Weinviertel

Blütezeit ab Mai

Blüten und Blätter Die Blüten sind außen silbrig und innen gelb und sehr attraktiv für Bienen. Nachts verströmen blühende Ölweiden einen sehr intensiven, süßen und gleichzeitig etwas herben Duft. Imker schätzen den Baum, da der daraus gewonnene Honig ein angenehmes Aroma und einen satten bernsteinfarbigen Ton hat. Die Blätter sind wechselstäöndig, schmal, grüngrau bis silbrig und auf der Unterseite dicht behaart. Außerdem ist die Ölweide recht wehrhaft, da mit Dornen versehen.

Fruchtreife August bis Oktober

Früchte Die Früchte sehen Oliven ziemlich ähnlich. Sie sind aus botanischer Sicht Scheinbeeren und blassgelb bis silbergrün. Das Beste daran ist, sie sind genießbar - zwar etwas mehlig und sehr trocken im Mund, aber süß. Ich mag sie ganz gerne, wenn sie auch ob ihrer Konsistenz recht durstig machen. Angeblich sollen sie reich an Eiweiß sein.




Holz Das Holz der schmalblättrigen Ölweide ist mittelhart und eigentlich immer drehwüchsig. Die Trocknung ist schwierig. Dafür ist es gut zu bearbeiten und sehr fein gemasert. Es lässt sich leicht sägen und auch schnitzen. Und es soll auch für Drechselarbeiten geeignet sein.



Ohrringe aus Ölweide

Was ich am Holz der Ölweide so mag Mir gefällt, dass das Holz einen sehr stark ausgeprägten Spiegel hat. Das bedeutet, die Maserung wirkt aus verschiedenen Perspektiven völlig anders. Außerdem mag ich den warmen, goldgelben Honigton sehr gerne.


Ohrringe aus Ölweide

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