Freitag, 22. März 2013



REBHOLZ


 Name Echte Weinrebe (Vitis Vinifera)

Wuchshöhe 2-10 m (diese Höhe kann erreicht werden, ist in der typischen Weinkultur allerdings nicht üblich)

Blütezeit Juni
Fruchtreife September, Oktober

Dass die Früchte der echten Weinrebe zur Weinproduktion (und zur Herstellung von Traubensaft und Rosinen) verwendet werden ist hinlänglich bekannt. Das Holz von Vitis Vinifera ist allerdings ein sehr seltenes Arbeitsmaterial. Maximal zum Heizen wird es verwendet. Allerdings ist es wirklich schön. Deshalb lohnt es sich, einen genaueren Blick darauf zu werfen:

Holz Rebholz wird kaum für Holzarbeiten verwendet, maximal für Schnitzereien, für Flaschenöffner und Spazierstöcke. Die Bearbeitung erfordert viel Kraftaufwand. Ansonsten lässt es sich gut schneiden, schnitzen und polieren. Meiner Meinung nach liegt die Schwierigkeit darin, dass die Rebe gewunden wächst, also drehwüchsig ist. Der Splint ist schmal und um einiges heller, als das Kernholz. Die Farbe geht von cremefarben, leicht gelbstichig (Splint) bis hellbraun und an manchen Stellen sogar dunkelbraun. Die Maserung finde ich interessant und an manchen Stellen wunderschön.

Die Herausforderung beim Arbeiten mit Rebholz besteht auf jeden Fall darin, ein Stück Holz zu finden, das groß und dick genug für die Herstellung des geplanten Werkstücks ist.





Goldflügel kleiner Vogel aus Rebholz mit Blattgold am Flügel

Hier kommt die kräftige Maserung noch stärker zur Geltung, da der Vogel mit Leinöl geölt wurde. Der kleine Goldflügel wird wahrscheinlich eine Brosche werden.

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